Biographie Shi Xinggui


    

Shi Xinggui wurde in dem Dorf Tai Qian im Norden der Provinz Henan geboren. Er bekam auf Empfehlung eines weisen alten Mannes, den seine Mutter nach der Geburt wegen der Namenssuche konsultiert hatte, den Namen Wu De Hai. Der Alte weissagte, dass Shi Xinggui bald aus freiem Willen seine Eltern verlassen würde, um später »über das große Meer« zu reisen und ein neues Zuhause zu finden. Daher gab er ihm den Namen De Hai, das bedeutet »großes Meer«.

In seinem Dorf lebte der alte KungFu-Meister Dan Lian Yu, der Shi Xinggui von seinem 5. Lebensjahr an über drei Jahre lang in die Grundkenntnisse der Kampfkunst und Selbstverteidigung einweihte. Shi Xinggui entwickelte eine immer stärker werdende Sehnsucht danach, sich ganz der Kampfkunst und den buddhistischen Lehren zu widmen. Im Alter von fünf Jahren machte er sich zum ersten Mal zu Fuß auf den Weg nach Shaolin. Am dritten Tag wurde er zehn Kilometer von seinem Dorf entfernt von Verwandten gefunden, die ihn wieder nach Hause brachten. In den nächsten drei Jahren unternahm er noch mehrere solcher Versuche, sodass der Familienrat beschloss, ihn mit acht Jahren endlich mit seinem Onkel Li Zhang Chun nach Shaolin ziehen zu lassen. Meister Shi Suxi nahm ihn dort gleich nach seiner Ankunft gemäß der alten Riten in das Kloster auf.

Schon nach wenigen Tagen begann Shi Xinggui, bei Meister Shi De Shin (Familienname Li Xiao Xin) Kampfsport und QiGong zu üben sowie bei den Meistern Shi De Wen und Shi De Dzuan KungFu, QiGong und Selbstverteidigung zu lernen. Dies setzte er bis 1987 fort.

1985 gewann Shi Xinggui in der Provinz Henan seine erste Kung Fu-Meisterschaft.

1986 erhielt er bei einem großen Initiationsritual von Meister Shi De Su seinen buddhistischen Namen Shi Xinggui, was soviel wie »Ich gehe zu Buddha« oder »Ich bin auf dem Weg zu Buddha« bedeutet.

1988 begann er, bei Meister Shi De Su (30. Generation der Shaolin-Mönche) Buddhismus, Chan-Meditation und Kampfsport und bei den Meistern Shi Xu Xi und Shi Su Yu, zwei großen Shaolin-Meistern, Buddhismus, Chan-Meditation, KungFu, QiGong und achtzehn verschiedene Waffenformen zu studieren, alles in den originalen Shaolin-Stilen! Diese Ausbildung dauerte drei Jahre.

1988 gewann er auch den Staatsmeistertitel in der 70 kg-Klasse des KungFu- Kampfstils in Shaolin.

In dieser Zeit führte er auch mit anderen Mönchen zusammen in Japan, Hongkong, Taiwan, Malaysia, Thailand, Frankreich, Holland und Deutschland Ausbildungen durch.

1989 erhielt er von Meister Shi De Yuan seinen Shaolin-Meisterbrief.

1991 machte er bei Meister Su De Sun eine spezielle Shaolin KungFu-Kampfsportausbildung namens ›San suo‹ sowie bei den Meistern Su De Sun, Shi De Yuan und Shi De Ding (beide 31. Generation der Shaolin-Mönche) Fortbildungen in Kampfsport, KungFu, Selbstverteidigung und QiGong.

1993 und 1994 errang Shi Xinggui bei den großen Meisterschaften für In- und Ausländer in Zheng Zhou in seiner Gewichtsklasse die Meistertitel.

1993 Lehre bei Meister Zhang Shang Li in Beijing in Taiji Chuan, Taiji Schwert und Tui so (Push hands).

1994 Teilnahme an Taiji Chuan Vorführungen bei der Weltmeisterschaft in Beijing.

Er fuhr mit seinen Shaolin-Brüdern auch öfter nach Thailand und Taiwan, um dort bei großen Meistern Buddhismus und Meditation zu studieren.

1995 große Europa-Tournee mit Aufenthalt in Österreich.

1996 Tour nach Japan und Europa.

1997 Europa-Tournee mit Shows in Österreich.

Seit dem 3. November 1997 wohnhaft in Goldegg/Österreich.

Seit dieser Zeit gibt er Kurse und Seminare in QiGong, Chan-Meditation (Urform der Zen-Meditation), Taijichuan, KungFu und Selbstverteidigung. Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Voest Alpine Stahl, KTW Software, Smith&Nephew und dem Olympiastützpunkt Obertauern (Training mit Spitzensportlern).